Verstärkung für den Vorstand der Werbegemeinschaft

Der neue Vorstand der Werbegemeinschaft Friedrichshagen e.V. - v.l.n.r.: Dietmar Theiler, Regina Menzel, Robin Luckau, Tobias Apelt, Stephan Göltzer, Mario Sachse
Der neue Vorstand der Werbegemeinschaft Friedrichshagen e.V. – v.l.n.r.: Dietmar Theiler, Regina Menzel, Robin Luckau, Tobias Apelt, Stephan Göltzer, Mario Sachse

Mit vielen Ideen und Herausforderungen in die neue Legislaturperiode

Die Mitglieder der Werbegemeinschaft Friedrichshagen e.V., der Interessensvertretung der Friedrichshagener Unternehmer, haben für die nächsten 3 Jahre ihren Vorstand gewählt. Neben der Wiederwahl von Tobias Apelt (alter und neuer Vorstandsvorsitzender), Regina Menzel (Geschäftsführung) und Stefan Göltzer (Kassenwart) gibt es gleich dreifache Verstärkung im Team: Dietmar Theiler (stellv. Vorsitzender), seit 2012 als ERA Gutachter für Immobilienbewertung mit seinem Büro auf der Bölschestraße 125 und zuvor 30 Jahre in der Modebranche in Industrie und Handel tätig, bringt seine hervorragenden Kenntnisse bei der Vermarktung hochwertiger Marken mit.  Mario Sachse, seit Herbst vergangenen Jahres mit seinem interessanten Raumgestaltungs- und Inneneinrichtungskonzept in der Bölschestr. 8 „Lycklig Living and more“ zu finden, war lange Jahre Key Acount Manager bei einer großen internationalen Firma. Seine Erfahrungen mit Kundenbetreuung und -bindung werden sehr wertvoll sein.  Komplettiert wird das Team durch Robin Luckau, Fachwirt im Gastgewerbe und im Hotel Spree-Idyll im Wassersportzentrum für die Rezeption und Marketing zuständig. Er begründete seine Kandidatur: „Als Gewerbetreibender und als Friedrichshagener möchte ich gern einen Teil dazu beitragen, dass unser schöner Ort gleichermaßen attraktiv bleibt für Besucher und die Anwohner. Die Werbegemeinschaft darf als Bindeglied zwischen Friedrichshagener Gewerbetreibenden und Entscheidungsträgern nicht an Kraft verlieren und benötigt jede Unterstützung.“ Alle sechs eint die Vision, das gemeinsames Handeln für unseren Ort und auch für jeden Einzelnen Synergien bringt.

Lag der Schwerpunkt der Arbeit des Vereins in den letzten drei Jahren insbesondere bei der Begleitung der Flugroutenproteste, dem Anschieben des Rathausprojektes als Zentrum für Kultur und Wirtschaft  und der Übernahme der Theaterkasse als Geschäftsbetrieb des Vereines und Anlaufstelle für Touristen, so soll nun das Augenmerk wieder verstärkt auf die Entwicklung der Bölschestraße, Berlins grünstem Einkaufsboulevard“ im Allgemeinen und Besonderen gelegt werden. So wird u.a. eine wichtige Aufgabe in den nächsten Jahren das Begleiten der Planungen der Sanierung und des Umbaus der Hauptmagistrale des Stadtteils sein. Das Gleisbett muss erneuert werden, ein Fahrradweg wird gewünscht und der südliche Bereich soll dem Erscheinungsbild angepasst werden. Dafür wird im kommenden Jahr ein Planfeststellungsverfahren die besondere Aufmerksamkeit beanspruchen.

Ein weiteres großes Projekt ist die Verstärkung der Anziehungskraft der Einkaufstraße in der Weihnachts- und Winterzeit. Geplant ist der Betrieb einer Eisbahn gegenüber dem Marktplatz. Erste Abstimmungen mit den Behörden haben stattgefunden und es geht nun in die Feinplanung.
Mit großer Aufmerksamkeit wird auch seit geraumer Zeit ein neues Berliner Gesetz beobachtet, welches sich nunmehr auf der Zielgerade zur Einführung befindet. Das „Berliner Gesetz zur Einführung von Immobilien- und Standortgemeinschaften“ (BIG) soll dazu dienen, „dass die Einzelhandels-, Dienstleistungs- und Gewerbetreibenden sowie die Grundstückseigentümer in Eigenverantwortung und mit eigenen finanziellen Mitteln am jeweiligen Standort Verbesserungen der Situation der angesiedelten Gewerbetreibenden vornehmen können“. Informationen dazu wird es auf einem der Stammtische nach der Sommerpause geben. Denkbar wären nach der Einführung z.B. die Umsetzung von einer einheitlichen attraktiven Weihnachtsbeleuchtung oder der denkmalgeschützten Straße angemessene Bürgersteigbeleuchtung und Stadtmöbel.

Nicht zuletzt sei erwähnt, dass im kommenden Jahr ein kleines Jubiläum zu feiern ist. Ein Vierteljahrhundert Fest auf der „Bölsche“ sollte die eine oder andere Attraktion wert sein. Und im darauf folgenden Jahr feiert dann auch der Verein selbst sein 25jähriges Bestehen.